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Gemaltes Winterpanorama: ein steinernes Herrenhaus mit erleuchteten Fenstern über einem verschneiten Weg, links ein See im letzten Abendlicht vor verschneiten Bergen

Highland-Saga · Winterroman · Dezember 1838

Advent in den Highlands

Vierundzwanzig Briefe, zweiunddreißig Jahre zu spät. Einer an jedem Tag bis zum vierundzwanzigsten Dezember – und der letzte trägt keinen Namen.

„Manche Briefe kommen an. Manche brauchen zweiunddreißig Jahre.“

Advent in den Highlands

Ein Brief für jeden Tag

Im Winter 1806 wird ein Postsack nie ausgetragen. Zweiunddreißig Jahre liegt er auf einem Dachboden in Perth. Im Dezember 1838 bringt Isla Guthrie ihn hinauf nach Glen Airen, in ein Tal, das der Schnee gerade zu schließen beginnt – und trägt die Briefe aus, einen an jedem Tag, jeden an einen Menschen, für den er zu spät kommt.

Der Roman hat vierundzwanzig Kapitel, eines für jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember. Dazu gehört dieser Kalender: Hinter jedem Türchen steht der erste Satz des Kapitels, so wie er im Buch steht. Mehr nicht – den Rest erzählt das Buch.

Adventskalender

Vierundzwanzig Türchen

Jedes Türchen gehört zu einem Kapitel und einem Tag im Dezember 1838. Die Reihenfolge ist gemischt, wie bei einem richtigen Kalender.

Im Dezember öffnet sich jeden Tag ein Türchen.

Wählen Sie ein Türchen – hier erscheint, was dahinter liegt.

Cover: Advent in den Highlands

Advent in den Highlands

Das Geheimnis des vierundzwanzigsten Briefes

Vierundzwanzig Kapitel, eines für jeden Tag vom 1. bis 24. Dezember. Weiterlesen als eBook oder Taschenbuch.

eBook 4,99 € · Taschenbuch 14,45 €

Verschneite Trockensteinmauer und bereifte Disteln in blauer Winterdämmerung

„Der Schnee klang bei jedem Schritt anders.“

10. Dezember – Unter dem Cairn

Bilder aus dem Buch

Das Tal im Schnee

Steinernes Herrenhaus im Schnee, ein Fenster erleuchtet, davor ein verschneiter Weg zwischen Mauern

Das Haus über dem Tal

„Um vier war der Weg zum Gutshaus noch zu sehen gewesen. Um halb fünf war er es nicht mehr.“

11. Dezember – Ein Feuer für zwei

Als der Pass sich schließt, wird für Isla oben ein Zimmer hergerichtet, bevor jemand hätte ablehnen können. Gearbeitet wird unten im Dorf: in der Sammelstelle, wo die verklebten Briefe über dem Dampf des Kessels aufgehen.

Alter gefalteter Brief mit Schnur und dunkelrotem Wachssiegel auf einer verschneiten Steinmauer

Der Bogen ohne Anschrift

„Ganz oben liegt ein Bogen ohne Anschrift, mit einem fremden Zeichen im Wachs.“

Aus dem Klappentext

Dreiundzwanzig Briefe tragen eine Anschrift und bekommen auf dem Tisch ihren Platz in der Reihe. Der vierundzwanzigste liegt quer darüber. Isla hebt ihn auf, Tag um Tag, bis zum vierundzwanzigsten Dezember.

Figuren

Wer im Tal auf Post wartet

Zwei Menschen, die mit Briefen umgehen, als wären sie zerbrechlich – und ein paar Bekannte aus der Highland-Saga.

Die Überbringerin · 31 · aus Perth

Isla Guthrie

Zwölf Jahre hat sie die Bücher eines Haushalts und eines kleinen Handels geführt. Sie liest Handschriften, datiert Papier und löst, was zusammengeklebt ist – mit Dampf, Geduld und einem stumpfen Messer. Sie ordnet, bevor sie fühlt.

Der Posthalter · 38 · Sattler

Ranald Tulloch

Er trägt jeden Brief selbst ins Haus, obwohl sein Amt das nicht verlangt, und er öffnet keinen. Er legt Briefe hin, statt sie zu reichen. Über den Winter 1806 spricht er nicht.

Der Laird und die Heilerin

Callum und Elara Fraseraus Band 1

Achtzehn Jahre nach dem „Flüstern der Highlands“. Elara ahnt früh, dass Isla nicht nur wegen der Briefe gekommen ist – und fragt nicht. Sie lässt ein Zimmer herrichten.

Sechzehn, am Hammer der Schmiede

Alistair FraserHeld von Band 2

Seit einem Jahr steht er an der Esse. Er sagt nicht viel und hört zu – neun Jahre, bevor „Die Stimmen der Highlands“ beginnen.

Zeitleiste

Wo der Winter 1838 liegt

Der Roman spielt in derselben Welt wie die Highland-Saga, zwischen dem ersten und dem zweiten Band. Man kann ihn vorher, nachher oder ganz ohne die Trilogie lesen.

  1. Winter 1806Der Postsack

    Über vierzig Sendungen werden angenommen – und nie ausgetragen.

  2. Oktober 1820Das Flüstern der Highlands

    Elara MacKinnon kommt als Gouvernante nach Airen.

  3. Dezember 1838Advent in den Highlands

    Isla Guthrie bringt die Briefe zurück ins Tal.

  4. Frühsommer 1847Die Stimmen der Highlands

    Alistair Fraser, der Junge aus der Schmiede, ist erwachsen.

  5. Spätsommer 1849Die Seele der Highlands

    Catriona Fraser kehrt nach achtzehn Jahren heim.

Glen Airen und die Frasers sind erfunden. Die Jahreszahlen folgen der Zeittafel der Reihe.

Hintergrund

Als der Empfänger das Porto zahlte

Das Buch erfindet keine Katastrophe, es beschreibt ein System. Vier Dinge, die man über die Post und den Dezember in Schottland um 1838 wissen darf.

bis 1840Advent

Der Empfänger zahlt

Vor der Reform zahlte in der Regel nicht der Absender, sondern der Empfänger – gestaffelt nach Entfernung und Zahl der Blätter. Ein zweiblättriger Brief von London nach Edinburgh kostete um 1830 etwa einen Schilling, für einen einfachen Arbeiter fast einen Tageslohn. Einen Brief anzunehmen hieß, vor Zeugen zahlen zu können.

10. Januar 1840ein Jahr später

Die Penny Post

Mit der Uniform Penny Post kostete ein einfacher Brief im ganzen Königreich einen Penny, bezahlt vom Absender. Im Mai 1840 folgte die erste Briefmarke, die Penny Black. Dass so viele Briefe nie eingelöst wurden, war einer der Anlässe für Rowland Hills Reform.

um 1800Advent

Geld in zwei Hälften

Wer Geld mit der Post schickte, schnitt die Banknote durch und schickte die Hälften getrennt. Wer nur eine Hälfte in der Hand hielt, hatte einen Fetzen Papier. Im Roman wird eine solche halbe Note zu einer Spur.

1560 – 1958Glen Airen

Advent ohne Weihnachten

Nach der Reformation unterdrückte die Kirche von Schottland das Weihnachtsfest, 1640 verbot es das schottische Parlament. Das große Winterfest war Hogmanay; gesetzlicher Feiertag wurde der 25. Dezember in Schottland erst 1958. Glen Airen ist streng presbyterianisch: kein Baum, kein Kranz, keine Bescherung. Der vierundzwanzigste Dezember 1838 ist dort ein Abend wie jeder andere – bis er es nicht mehr ist.

Quellen zum historischen Hintergrund
  • The Postal Museum, London: Uniform Penny Post, 10. Januar 1840, und Penny Black (postalmuseum.org).
  • Encyclopaedia Britannica: Sir Rowland Hill und die Postreform von 1840 (britannica.com/biography/Rowland-Hill).
  • Überblicksdarstellungen zur Portoberechnung vor 1840 (Empfänger zahlt, Staffelung nach Entfernung und Blattzahl).
  • Überblicksdarstellungen zur Geschichte des Weihnachtsfests in Schottland: Reformation 1560, Parlamentsbeschluss 1640, gesetzlicher Feiertag seit 1958; Hogmanay.
Stiller See im Schnee, das letzte Abendlicht spiegelt sich im Wasser, Tannen am Ufer

„Und das Porto zahlte der, an den es ging.“

4. Dezember – Licht in der Schmiede

Das Buch

Advent in den Highlands

Das Geheimnis des vierundzwanzigsten Briefes. Eine abgeschlossene Wintergeschichte aus der Welt der Highland-Saga – Band 1 der Winterromane.

Für alle, die im Dezember jeden Abend ein Kapitel lesen möchten – und für alle, die wissen wollen, was in Glen Airen zwischen den Bänden der Saga geschah.

Chris van de Bergen

Chris van de BergenChris van de Bergen schreibt atmosphärische Liebesromane aus den schottischen Highlands. Seine „Highland-Saga" erzählt über drei Generationen hinweg von einem Tal, das sich erinnert, und von Menschen, die lernen, ihm zuzuhören. Mit der neuen Reihe „Die Erben des Nordens" kehrt er zurück nach Schottland – Familiengeheimnisse, verfallene Güter und die Frage, ob man sprechen lernen kann, bevor es zu spät ist. Slow-Burn-Romantik zwischen Torf, Stein und Nebel, für alle, die Outlander und die Brontë-Schwestern lieben.

Cover: Das Flüstern der Highlands

Die Welt der Highland-Saga

Die Karte von Glen Airen, drei Generationen der Familie Fraser und die Orte der Trilogie – auf der Welt-Seite zur Saga.

Nach Glen Airen →

Fragen

Häufige Fragen

Muss ich die Highland-Saga kennen?

Nein. „Advent in den Highlands“ ist eine eigene, abgeschlossene Geschichte. Sie spielt 1838, zwischen Band 1 und Band 2 der Saga, und lässt sich vorher, nachher oder ganz ohne die Trilogie lesen.

Ist das Buch ein Adventskalender?

Ja: vierundzwanzig Kapitel, eines für jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember, dazu ein kurzer Nachtrag. Wer nicht warten mag, liest es natürlich auch am Stück.

Ist es ein Weihnachtsbuch?

Es spielt im Advent – aber in einem Tal, in dem es keinen Baum und keine Bescherung gibt. Es ist ein stiller Winterroman über Briefe, die zu spät kommen, mit einer leisen Liebesgeschichte.

Wie funktioniert der Kalender auf dieser Seite?

Hinter jedem Türchen stehen der Titel und der erste Satz eines Kapitels. Die ersten zwei Türchen sind jederzeit offen, bei den übrigen sehen Sie vorab nur den Titel. Vom 1. bis 24. Dezember öffnet sich jeden Tag ein weiteres Türchen ganz, nach dem 24. Dezember sind alle offen. Welche Türchen Sie schon geöffnet haben, merkt sich Ihr Browser.

Gibt es das Buch auch gedruckt?

Ja. Als eBook für 4,99 € und als Taschenbuch für 14,45 €, beide bei Amazon.

Für welches Alter ist der Roman gedacht?

Für Erwachsene; der Verlag empfiehlt ihn ab 16 Jahren.