Highland-Saga – Winterromane · Band 2

Hogmanay in den Highlands

Wer als Erster über die Schwelle tritt

Vierzehn Nächte Das Tal bei Nacht – vierzehn Lichter bis Neujahr→
Cover: Hogmanay in den Highlands
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von Chris van de Bergen

Zwölf Jahre hat keiner von beiden gefragt. Jetzt sind es noch vierzehn Nächte bis Hogmanay.

Dezember 1851. Rob Lennie kommt nach zwölf Jahren bei der Hudson’s Bay Company zurück in das Hochlandtal, in dem er aufgewachsen ist, in einem Mantel aus einer Handelsdecke und mit einem Knie, das den Frost nicht mehr mag. Er will das Haus seines Großvaters verkaufen und vor Neujahr wieder fort sein. Dann schließt der Schnee den Pass, und der Käufer kommt nicht herüber.

Janet Duthie hat ihn damals nicht gebeten zu bleiben. Sie führt den Hof oben am Hang allein, hält ihre Hennen wärmer als manchen Mann und stellt kein Licht ins Fenster – als Einzige im Tal. Doch in diesen vierzehn Tagen kalbt die junge Kuh mitten im Schnee, das Stalldach gibt nach, und in der Sammelstelle wird ein Brief lesbar, der seit 1806 auf seine Empfängerin wartet.

Und das ganze Tal redet mit: die Bäckerin, die niemanden fragt; der Fuhrmann, der mit dem ganzen Gesicht nachdenkt; ein Käufer aus Northumberland auf einem viel zu kleinen Pony; und ein grauer Hund, der sich jeden Abend auf die Schwelle legt, als hätte er dort schon immer gewohnt.

In der Neujahrsnacht gilt ein alter Brauch: Wer als Erster über die Schwelle tritt, bringt Torf, Salz und ein Stück Bun – und er fragt nicht.

Ein warmherziger Winterroman über eine zweite Chance, über ein Dorf, das sich einmischt, und über den Mut, einmal im Leben zu bitten. Band 2 der Highland-Saga – Winterromane, ohne Vorkenntnisse lesbar.

Über Chris van de Bergen

Porträt von Chris van de Bergen

Chris van de Bergen
Schriftstellername

Romance · Schottland

Chris van de Bergen schreibt atmosphärische Liebesromane aus den schottischen Highlands. Seine „Highland-Saga" erzählt über drei Generationen hinweg von einem Tal, das sich erinnert, und von Menschen, die lernen, ihm zuzuhören. Mit der neuen Reihe „Die Erben des Nordens" kehrt er zurück nach Schottland – Familiengeheimnisse, verfallene Güter und die Frage, ob man sprechen lernen kann, bevor es zu spät ist. Slow-Burn-Romantik zwischen Torf, Stein und Nebel, für alle, die Outlander und die Brontë-Schwestern lieben.