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Gemälde eines Hochtals im Sommerabendlicht: blühende Bergwiesen, eine Heuhütte, ein Bach mit Holzsteg, zwei Dörfer mit spitzen Kirchtürmen, rechts erste kupferne Lärchen; vorne hängt an einem Zaunpfahl ein geschnitzter Stern aus hellem Zirbenholz an einer roten Schnur.

Antonia Gruber · Romanreihe in vier Jahreszeiten

Der Zirbenstern

Ein kleiner Stern aus Zirbenholz wandert von Hand zu Hand durch die Dörfer eines Bergtals. Vier leise, warme Romane – einer für jede Jahreszeit.

Das Gute weiß den Weg.

Aus der Sternregel · Band 1, Kapitel 2

Band 1 jetzt erschienen · eBook 2,99 €

Der Weg durch die vier Jahreszeiten →

Ein Stern, der nicht bleiben will

Ein kleiner Stern aus hellem Zirbenholz, von Hand geschnitzt, mit acht Zacken, an einer roten Schnur. Er bleibt nie lange bei einem Menschen, denn er will weitergegeben werden.

„Der Zirbenstern“ erzählt in vier Bänden, einem für jede Jahreszeit, von Bergdörfern im Herzen Österreichs. Hier leben Menschen mit Verlust, Sorgen und alten Zerwürfnissen. Dann steigt ein Fremder aus dem letzten Bus, und am nächsten Morgen liegen drei Sterne da, mit einer einfachen Regel: Behalte keinen.

Wer einen Stern weitergibt, ritzt eine Kerbe hinein. So wandert ein Stück Freundlichkeit durch ein ganzes Tal, von Advent bis Ostern, vom Sommerkranz bis zum letzten Hüttenabend. Jeder Band ist in sich abgeschlossen.

Das Kärtchen

Die Sternregel

Am Morgen nach dem Schneeabend liegen in der Bäckerei von Lichtwang drei Sterne auf der Theke. Daneben ein Kärtchen.

Drei Sterne. Behalte keinen. Schenk jeden einem Menschen, der ihn braucht – und tu etwas dazu, das dich etwas kostet. Sag nie, woher er kommt. Ritz eine Kerbe hinein, bevor du ihn weitergibst. Das Gute weiß den Weg.

Band 1 · Kapitel 2, Drei Sterne

Eine Regel, die so einfach klingt und so schwer ist. Wer sich an sie hält, merkt bald: Das Schwierige ist nicht das Hergeben. Es ist das Etwas-dazu-Tun.

Durch wie viele Hände?

Wer einen Stern weitergibt, ritzt eine Kerbe in die Rückseite. Ritzen Sie mit – und sehen Sie, wem man auf dem Weg durch das Tal begegnet.

  1. Lichtwang, Advent: eine Bäckerin, die nach Dreikönig zusperren will.
  2. Lichtwang: ein Lehrbub, der Münze für Münze auf einen Werkzeugkoffer spart.
  3. Lichtwang: ein alter Witwer, der seit vier Jahren allein am Tisch sitzt.
  4. Lichtwang: eine Postbusfahrerin, der nichts im Dorf entgeht.
  5. Palmried, vor Ostern: eine Palmbuschenbinderin, die ihren eigenen Palm seit acht Ostern zu niemandem trägt.
  6. Palmried: ein junger Mann im Rollstuhl, der von niemandem bemitleidet werden will.
  7. Sonnmahd, Johannistag: eine Bäuerin, die immer alles allein getragen hat.
  8. Rotlärchen, letzter Hüttenabend: Wer hier wartet, verrät noch niemand.

Acht Kerben, vier Dörfer, ein Jahr. Die nächste Kerbe ritzen Sie: Schenken Sie die Geschichte einem Menschen, der gerade ein Licht brauchen kann. Das Gute weiß den Weg.

Die Seite speichert nichts und sendet nichts.

Vier Dörfer, vier Jahreszeiten

Der Weg durch das Tal

Erfundene Bergdörfer in einem Hochtal im Herzen Österreichs. Jeder Band spielt in einem anderen Dorf, zu einem anderen Brauch – und bekannte Gesichter tauchen wieder auf.

Gemälde: verschneiter Dorfplatz zur blauen Stunde, eine Bäckerei mit warm leuchtendem Schaufenster und Adventkranz, ein gelber Postbus an einem hölzernen Wartehäuschen, dahinter die Kirche.WinterJetzt im Tal

Band 1 · Winter

Lichtwang

Der Stern, der zurückkam

Hier beginnt die Reihe: eine Bäckerei mit achtzig Jahren Geschichte, ein Ofen, der nicht mehr lange hält, und ein Fremder aus dem letzten Bus.

Brauch
Advent bis Dreikönig, das Weihnachtssingen im Dorf
Im Mittelpunkt
Verena Fanninger, Bäckerin

Erschienen · eBook 2,99 €

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Gemälde: ein Holzsteg über einen klaren Bach, am Geländer ein Palmbuschen mit bunten Bändern, Kopfweiden mit Kätzchen, dahinter ein Dorf mit Kirchturm.FrühlingJetzt im Tal

Band 2 · Frühling

Palmried

Der Stern, der Wurzeln schlug

Ein Dorf am Bach, ein gesperrter Steg und zwei Mütter, die seit acht Jahren schweigen. Drei Sterne sind aus Lichtwang herübergewandert.

Brauch
Die Tage bis Ostern, das Palmtragen am Ostermorgen
Im Mittelpunkt
Magda Hinterleitner, Palmbuschenbinderin

Erscheint am 26. Februar 2027

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Gemälde: blühende Bergwiesen im Juni, auf einem Holztisch frisch gepflückte Wiesenblumen und halb gebundene Kränze, im Tal ein Kirchturm.SommerJetzt im Tal

Band 3 · Sommer

Sonnmahd

Der Stern, der blühen lernte

In Sonnmahd gilt beim Kranzbinden eine alte Regel: Niemand bindet mit den eigenen Blumen. Für jemanden, der seit jeher alles allein trägt, ist das schwerer als jede Arbeit am Hof.

Brauch
Juni, das Kranzbinden am Johannistag
Im Mittelpunkt
Agnes Rauter, Bäuerin

In Planung · Sommer 2027 · Arbeitstitel

Gemälde: eine Holzhütte am Waldrand in der Abenddämmerung, rundherum kupferne Lärchen, auf Bank und Fensterbrett brennen Laternen und Kerzen.HerbstJetzt im Tal

Band 4 · Herbst

Rotlärchen

Titel noch offen

Ein Dorf am Rand des Schutzgebiets und eine Hütte, die für den Winter zusperrt. Am letzten Abend werden die Lichter gesetzt.

Brauch
Das Lichtersetzen am letzten Hüttenabend
Im Mittelpunkt
Noch ein Geheimnis

Idee · Titel und Termin offen

Gemälde: verschneiter Dorfplatz am Abend, ein gelber Postbus vor einer Kirche mit spitzem Turm.

„Ich bin nur der, der anfängt.“

Der Fremde · Band 1, Kapitel 10

Figuren

Wer im Tal lebt

Ein Tal, in dem man sich kennt – und ein paar Gesichter, die in mehr als einem Band auftauchen.

Kommt mit dem letzten Bus

Der Fremde

Kein Gepäck, kein Name. Er bleibt nicht lange, fordert nichts und nimmt nichts mit. Im Dorf nennen ihn manche den Sternmann. Über sich sagt er nur einen Satz.

Bäckerin in Lichtwang

Verena Fanninger

Führt seit dem Tod ihres Vaters die Bäckerei allein. Mit ihr fängt alles an.

Postbusfahrerin

Traudl Schiefer

Fährt den letzten Bus ins Tal und trinkt abends ihren Kaffee auf der Bank beim Ofen. Ihr entgeht nichts.

Tischlerlehrling in Lichtwang

Lukas Ferner

Ein Bursch mit geschickten Händen, der morgens auf der Ofenbank wortlos auf seinen Bus wartet.

Palmbuschenbinderin in Palmried

Magda Hinterleitner

Bindet die Palmbuschen fürs halbe Tal. Nur ihren eigenen trägt sie seit acht Ostern zu niemandem.

Die erste Seite

Hineinlesen

So beginnt Band 1 – an einem Sonntagabend im Advent, in einer Bäckerei am Kirchplatz.

Kapitel 1 · Der letzte Bus

Der Monteur hatte die Ofentür so behutsam geschlossen, als schliefe dahinter jemand.

„Die Platten krieg ich nimmer“, hatte er gesagt und sich die Hände an einem Fetzen abgewischt, der schmutziger war als seine Hände. „Für das Modell macht die keiner mehr. Ich könnt’s dir flicken, Verena. Dann hält er bis Lichtmess. Vielleicht.“

Er war am Sonntagnachmittag gekommen, weil er ihrem Vater noch etwas schuldig gewesen war. Jetzt war er fort, und auf der Theke lag ein Zettel mit der Zahl, die ein neuer Etagenofen kosten würde, Lieferung und Einbau inklusive, „mit Rabatt, weil du’s bist“. Verena hatte den Zettel umgedreht. Es half nichts. Die Zahl stand auf der Rückseite genauso deutlich da, nur dass man sie nicht lesen konnte.

Draußen trieb der Schnee schräg über den Kirchplatz, in Schüben, als würfe ihn jemand mit der Schaufel vom Himmel.

Verena wischte das Blech, das schon sauber war. Danach die Theke. Im Brotregal lag noch ein einziger Laib, ein Roggenbrot mit gesprungener Kruste, das am Vormittag keiner gewollt hatte, weil es zu dunkel geraten war. Ihr Vater hätte gesagt, das sei das beste. Die Dunklen haben mehr zu erzählen. Er hatte über Brot geredet wie über Musik und über Musik wie über Brot.

Im Schaufenster brannte die erste Kerze am Adventkranz, dem ersten ohne ihn. Letztes Jahr um diese Zeit hatte er noch oben auf der Empore gesessen, im Mantel, weil die Kirche nie richtig warm wurde, und für das Adventsingen geübt. Im Jänner war er gestorben. Seither hatte sie die Orgel nicht mehr angerührt. Der Schlüssel zur Empore hing noch am Haken neben der Backstubentür, an einem ausgefransten Lederband, und sie hängte jeden Morgen ihre Schürze so darüber, dass sie ihn nicht sehen musste.

Gegenüber stand die Kirche, die Fenster dunkel bis auf eines. Heute hatte der Gesangsverein das Adventsingen ohne Orgel gehalten, und Verena hatte es durch die Mauern gehört: das dünne Singen ohne Fundament, wie ein Haus ohne Keller. Pedal zuerst, Verena. Das Pedal trägt alles.

Nach Dreikönig, dachte sie. Bis Dreikönig halte ich durch, dann sperre ich zu. Sie probierte den Satz an wie einen Mantel, der nicht passt. Achtzig Jahre Bäckerei Fanninger in Lichtwang, und dann Packpapier hinter der Scheibe.

Um zwanzig vor sieben kamen Scheinwerfer, zwei gelbe Flecken, die größer wurden. Der letzte Postbus. Er hielt mit einem Seufzen der Bremsen an der Haltestelle, die Tür klappte auf, und für einen Moment war er das Hellste im ganzen Ort.

Jemand stieg aus.

Wer da ausgestiegen ist und was am nächsten Morgen auf der Theke liegt, lesen Sie in der Leseprobe.

Zum Buch und zur Leseprobe

Der Zirbenstern · Band 1

Das Buch

Ein Weihnachtsroman, in sich abgeschlossen – der Auftakt der Reihe.

Für alle, die stille, herzerwärmende Geschichten mögen, mit Bergdorf, Brauchtum und Jahreslauf. Keine Liebesgeschichte, kein Geldregen – sondern leise Hoffnung.

Antonia Gruber

Antonia Gruber erzählt leise, warmherzige Geschichten aus den Dörfern der österreichischen Berge, von Menschen, die einander mehr geben, als sie selbst zu haben glauben. „Der Zirbenstern“ ist ihre erste Reihe. Antonia Gruber lebt in Österreich.

Fragen

Häufige Fragen

Was für ein Buch ist das?

GenreLeiser Wohlfühl- und Weihnachtsroman aus der Gegenwart, in einem erfundenen Bergdorf in Österreich.

Ton & TempoWarmherzig und ruhig, mit Dorfleben, Brauchtum und etwas Mundart (Glossar im Anhang).

Gut zu wissenIn sich abgeschlossen. Keine Liebesgeschichte im Mittelpunkt, sondern Nachbarschaft, Trauer und das Weitergeben.

Passt, wenn …Sie Geschichten mögen, nach denen man jemandem etwas Gutes tun möchte.

Eher nicht, wenn …Sie Spannung, Krimi oder große Romantik suchen.

Ist das Buch schon erhältlich?

Ja. Band 1, „Der Stern, der zurückkam“, gibt es seit 2. November 2026 als eBook bei Amazon (2,99 €).

Bei Amazon

Muss ich die Bände der Reihe nach lesen?

Nein. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann einzeln gelesen werden. Bekannte Gesichter tauchen wieder auf, und der Stern wandert weiter.

Wann erscheint Band 2?

„Der Stern, der Wurzeln schlug“, der Frühlingsband, ist für 26. Februar 2027 geplant. Wer den Newsletter liest, erfährt es zuerst.

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Was ist „Ein Wort zum Weitergeben“?

Jeder Band endet mit einem kurzen Nachwort der Autorin. Es lädt dazu ein, die Geschichte einem Menschen weiterzuschenken, der gerade ein Licht brauchen kann. Eine Rezension ist dabei wie eine eigene kleine Kerbe.

Gibt es die Dörfer wirklich?

Nein. Lichtwang, Palmried, Sonnmahd und Rotlärchen sind erfunden – Dörfer in einem Hochtal „im Herzen Österreichs“. Die Bräuche dagegen gibt es: Weihnachtssingen, Palmbuschen, Johannikränze.

Gibt es das Buch auch gedruckt?

Zurzeit gibt es „Der Stern, der zurückkam“ als eBook.

Was passiert beim Kerbenritzen auf dieser Seite?

Mit jedem Klick bekommt der Stern eine Kerbe, und Sie sehen, wem man auf dem Weg durch das Tal begegnet. Die Seite speichert und sendet dabei nichts.

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