Zweiundvierzig Jahre verheiratet, dreizehn Umschläge aus Irland – und eine Kerze im Küchenfenster, die nur einer anzünden darf. Ein Winter zwischen den Jahren, am Ende der Klippenstraße.
Wo in Stillwater Bay die Klippenstraße aufhört, steht ein niedriges weißes Haus. Dahinter nur noch Gras, das Meer und der Weg hinauf zum Leuchtturm. Hier wohnen seit 1991 Wiebke und Klaus Brinkmann – zweiundvierzig Jahre verheiratet, und seit dem Frühjahr reden sie kaum noch miteinander.
Am Heiligabend öffnet Wiebke ein Päckchen aus Irland. Ihre Freundin Nuala ist gestorben und hat ihr dreizehn Umschläge hinterlassen: die Scherenschnitte, die Wiebke ihr sechsundvierzig Jahre lang zu Weihnachten geschickt hat, auf jeder Rückseite eine Zeile von Nuala. Einen Umschlag für jede der zwölf Nächte zwischen den Jahren. Den dreizehnten erst am sechsten Januar.
Hier liegen die Umschläge auf dem Küchentisch. Zwischen den Jahren öffnet sich jeden Abend der Umschlag der Nacht – genau wie im Buch.
Zwölf Nächte, dreizehn Umschläge
Ein Umschlag für jede Nacht
Vom ersten Weihnachtstag bis zum fünften Januar öffnet Wiebke jede Nacht am Küchentisch einen Umschlag. Darin ihre eigenen Scherenschnitte aus vier Jahrzehnten – und auf der Rückseite, was Nuala dazu geschrieben hat.
Jedes Nachtkapitel beginnt mit einem Geruch. Hier steht er, zusammen mit einer Zeile von Nuala.
Zwölf Umschläge, zwölf Nächte – tippen Sie auf einen.
Wischen, um den ganzen Tisch zu sehen
Tippen Sie auf einen Umschlag – oder auf den verschnürten ganz rechts.
Im ersten Umschlag liegen vier Scherenschnitte aus Wiebkes ersten Jahren: ein Hafen, ein irischer Leuchtturm, ein Steilufer, eine Pforte. Mit der Lupe findet sie auf jedem dasselbe. Später steht Klaus in der Stubentür und fragt: „Bin ich da drauf?“
„Schafwolle. Ein warmer, fettiger, ehrlicher Geruch, als sie die Strickjacke von der Küchenbank nahm und hineinschlüpfte, und darunter, nur noch als Ahnung, der Torf.“
Kapitel 4 · Schafwolle
Auf der RückseiteWo ist er? Ah. Da.
Die erste Nacht · Freitag, 25. Dezember
Schafwolle
Dieser Umschlag ist für die Nacht zum 25. Dezember. Bis dahin bleibt er zu – so steht es auf Nualas Zettel.
Nach der Gans in Haus Möwe. Im zweiten Umschlag die Dorfkirche von 1984 und zwei Figuren, an den Händen verbunden. Im Backofen wartet ein Teller von Gesine, auf der Folie steht „Kloß“.
„Marzipan. Mandeln und Zucker und ganz hinten ein Hauch Rosenwasser, als sie das Goldpapier aufwickelte, das Hanne ihr in die Manteltasche gesteckt hatte.“
Kapitel 6 · Marzipan
Auf der RückseiteIhr seid gleich groß. Bleibt so.
Die zweite Nacht · Samstag, 26. Dezember
Marzipan
Dieser Umschlag ist für die Nacht zum 26. Dezember. Bis dahin bleibt er zu – so steht es auf Nualas Zettel.
Zum ersten Mal setzt sich Klaus neben sie auf die Küchenbank. Im dritten Umschlag: eine Fähre vor Møn, ein alter Streit über Seekrankheit – und 1991 dieses Haus. Sie sitzen, bis die Kerze heruntergebrannt ist.
„Kalter Kaffee. Klaus kam mit seinem Becher in die Küche und stellte ihn neben die Spüle, halb voll, seit Stunden kalt, und mitten in der Nacht roch es in der Küche nach Nachmittag.“
Kapitel 8 · Kalter Kaffee
Auf der RückseiteEuer Leuchtturm hat einen roten Kopf. Sonst ist es unserer. Du bist doch nach Hause gefahren, a stór.
Die dritte Nacht · Sonntag, 27. Dezember
Kalter Kaffee
Dieser Umschlag ist für die Nacht zum 27. Dezember. Bis dahin bleibt er zu – so steht es auf Nualas Zettel.
Klaus hat sich rasiert, am Küchentisch, und blutet am Kinn. Der vierte Umschlag erzählt die leichten Jahre: ein Hafenfest mit Heringswettessen, eine Bank für zwei, Grünkohl für zwölf im geliehenen Topf.
„Rasierschaum. Seifig und kühl, mit etwas Pfefferminz, das in der Nase kitzelte, und er kam nicht aus dem Bad. Er kam vom Küchentisch.“
Kapitel 10 · Rasierschaum
Auf der RückseiteEr hat verloren? Gut. Einen, der beim Heringessen gewinnt, heiratet man nicht.
Die vierte Nacht · Montag, 28. Dezember
Rasierschaum
Dieser Umschlag ist für die Nacht zum 28. Dezember. Bis dahin bleibt er zu – so steht es auf Nualas Zettel.
Klaus kniet im weißen Hemd vor dem Küchenofen und kratzt die Asche aus dem Rost. Im fünften Umschlag: ein Cottage in Irland, eine zugefrorene Bucht, der Leuchtturm mit seinem ersten Licht.
„Holzasche. Fein und grau und ein wenig bitter, sie stieg in einer kleinen Wolke auf, als Klaus den Aschekasten aus dem Küchenofen zog, und legte sich auf alles, auf die Fliesen, auf seine Knie, auf das weiße Hemd.“
Kapitel 12 · Holzasche
Auf der RückseiteDas Cottage am Weg steht im Mai leer. Kommt doch. Beide.
Die fünfte Nacht · Dienstag, 29. Dezember
Holzasche
Dieser Umschlag ist für die Nacht zum 29. Dezember. Bis dahin bleibt er zu – so steht es auf Nualas Zettel.
Klaus holt das Lineal aus der Schublade und misst jede kleine Figur aus vier Jahrzehnten, den Hut nicht mitgerechnet. Dann schreibt er ein Protokoll, in Normschrift: „Verlauf: gleichmäßig abnehmend.“
„Bleistiftspäne. Holz und Graphit, trocken und ein wenig nach Schule, als Wiebke den Bleistift in dem kleinen Messingspitzer drehte und die Späne sich in einer dünnen Locke auf das Wachstuch ringelten.“
Kapitel 14 · Bleistiftspäne
Auf der RückseiteEr wird kleiner, a stór. Jedes Jahr ein bisschen. Merkst du das nicht?
Die sechste Nacht · Mittwoch, 30. Dezember
Bleistiftspäne
Dieser Umschlag ist für die Nacht zum 30. Dezember. Bis dahin bleibt er zu – so steht es auf Nualas Zettel.
Um Mitternacht schlagen sie das irische Teebrot gegen die Haustür, dreimal. Im Radio läuft ein langsamer Walzer, und Klaus sagt: „Darf ich bitten.“ Im siebten Umschlag: ein schiefes Lebkuchenhaus, zwei Fahrräder, ein Hund am Strand.
„Schwarzpulver. Scharf und ein wenig nach Schwefel, nach verbranntem Papier und nach kalter Luft, und es kam den ganzen Weg vom Hafen die Klippenstraße herauf, als Wiebke die Haustür aufmachte, um nachzusehen, ob es schon angefangen hatte.“
Kapitel 16 · Schwarzpulver
Auf der RückseiteIhr tanzt. Na endlich. Ich hab es gewusst.
Die siebte Nacht · Silvester, 31. Dezember
Schwarzpulver
Dieser Umschlag ist für die Nacht zum 31. Dezember. Bis dahin bleibt er zu – so steht es auf Nualas Zettel.
Nach dem Neujahrsbaden. Eine stille, schwere Nacht am Küchentisch. Im achten Umschlag: der Kirchhof, ein Apfelbaum, eine Pforte im Orkan – und der Leuchtturm, der zur Silberhochzeit dunkel blieb.
„Schaler Sekt. Süßlich und ohne Leben, ein Rest im Glas, das seit gestern Nacht auf der Kommode in der Diele stand, neben dem Brot, das sie gegen die Tür geschlagen hatten.“
Kapitel 18 · Schaler Sekt
Auf der RückseiteFünfundzwanzig Jahre, und euer Leuchtturm geht aus. Macht nichts. Ihr habt ja die Kerze.
Die achte Nacht · Freitag, 1. Januar
Schaler Sekt
Dieser Umschlag ist für die Nacht zum 1. Januar. Bis dahin bleibt er zu – so steht es auf Nualas Zettel.
Den ganzen Tag war Klaus in der Garage. Er setzt sich ans andere Ende des Tisches. Im neunten Umschlag ist der Hund grau geworden.
„Aftershave und Garage. Der Geruch kam mit der Kälte herein, als die Haustür aufging, und erreichte die Küche, bevor er selbst dort war: etwas Scharfes, Frisches, nach Seife und Holz, das nicht mehr ganz frisch war, weil es seit dem frühen Morgen auf seiner Haut saß, dazu Öl und kaltes Metall und Sägemehl.“
Kapitel 20 · Aftershave und Garage
Auf der RückseiteDer Hund ist grau. Er auch? Du schneidest keine Farben, schreib es mir.
Die neunte Nacht · Samstag, 2. Januar
Aftershave und Garage
Dieser Umschlag ist für die Nacht zum 2. Januar. Bis dahin bleibt er zu – so steht es auf Nualas Zettel.
Heute öffnet Wiebke den Umschlag in der Stube, unter der Messinglampe mit dem grünen Glasschirm, die Klaus ihr vom ersten Gehalt gekauft hat. Darin die Hauptstraße früh am Morgen und ein Mann mit einem Brötchenbeutel.
„Staub auf der warmen Lampe. Ein trockener, leicht versengter Geruch, wie von Wolle, die zu nah am Ofen gelegen hat, und er stieg aus dem grünen Schirm, sobald die Birne warm wurde.“
Kapitel 22 · Staub auf der warmen Lampe
Die zehnte Nacht · Sonntag, 3. Januar
Staub auf der warmen Lampe
Dieser Umschlag ist für die Nacht zum 3. Januar. Bis dahin bleibt er zu – so steht es auf Nualas Zettel.
Wiebke holt den alten Füller aus dem Stubenschrank und schreibt einen Brief nach Irland, auf Englisch. Dann fasst sie einen Entschluss: In diesem Jahr lädt sie selbst ein. Im elften Umschlag liegen nur drei Karten.
„Tinte. Ein kühler, ein wenig metallischer Geruch, wie nasse Steine, und dahinter etwas Blumiges, das sie nie hatte benennen können. Er stieg aus dem Fass, als sie den Deckel abschraubte.“
Kapitel 24 · Tinte
Auf der RückseiteZwei Fenster. Ein Haus.
Die elfte Nacht · Montag, 4. Januar
Tinte
Dieser Umschlag ist für die Nacht zum 4. Januar. Bis dahin bleibt er zu – so steht es auf Nualas Zettel.
Die letzte der zwölf Nächte. Den Tee vergisst Wiebke über dem Umschlag, bis er kalt ist. Darin: die Pforte, die jahrelang gehangen hat, der Leuchtturm, dessen Licht zurückkam, und dieses Haus.
„Zu lange gezogener Tee. Bitter und dunkel, mit einer Schärfe, die hinten auf der Zunge sitzen blieb, und er stand vor ihr in der braunen Kanne, in der der Beutel seit einer Stunde hing und nichts mehr hergab außer Gerbstoff.“
Kapitel 26 · Zu lange gezogener Tee
Auf der RückseiteDas Tor hängt. Ich hör es bis hier.
Die zwölfte Nacht · Dienstag, 5. Januar
Zu lange gezogener Tee
Dieser Umschlag ist für die Nacht zum 5. Januar. Bis dahin bleibt er zu – so steht es auf Nualas Zettel.
Dicker als die anderen und mit Bindfaden verschnürt. Ihn soll Wiebke erst am sechsten Januar öffnen, am Tag der Frauen – nicht vorher.
Was darin liegt, erzählt das Buch.
„Jede Nacht einer, wie 1979. Den letzten am Tag der Frauen, nicht vorher.“
Nualas Zettel · Kapitel 2, Torfrauch
Tagsüber
Die Stadt holt sie zurück
Die Backstube um vier
„Um vier ist immer Licht.“
Kapitel 23, Mehlstaub und Kümmel
Bäckerei Brauer an der Hauptstraße. Marlene steht jeden Morgen um vier in der Backstube, und wer an die Hintertür klopft, wird nicht ausgefragt. Sie sagt nicht viel, meistens nur „Hm“. Bei ihr ist das schon eine Zusage.
Montag um zehn
„Da kommt mehr Licht durch“
Ida, Kapitel 9, Streusalz
Ida ist neun, trägt eine rote Mütze und will unbedingt schneiden lernen. In der ersten Stunde zeichnet sie auf die weiße Seite, verkehrt herum, wie im Spiegel – und schneidet einen Leuchtturm mit zweiunddreißig Fenstern. Er steht danach neben der Kerze im Küchenfenster.
Brot gegen die Tür
„Zwei Laib. Einen zum Schlagen, einen zum Essen.“
Marlene, Kapitel 13, Buttermilch
In Irland schlägt man in der Silvesternacht ein Brot gegen die Haustür, damit im neuen Jahr niemand im Haus Hunger leidet. Wiebke hat jahrelang irgendein Brot genommen. In diesem Winter backt Marlene ihr ein echtes irisches Teebrot.
Neujahrsbaden
„Neujahrsbaden ist anmeldefrei. Solange keiner ertrinkt.“
Kapitel 17, Franzbranntwein
Am ersten Januar um zwölf geht halb Stillwater Bay ins Wasser: der Pfarrer mit Wollmütze, Gesines Schwester Hanne mit roter Mütze, Ida bis zu den Knien. Herr Wendt hält die Handtücher. Alle. Und zum ersten Mal seit Mai gehen Wiebke und Klaus zusammen durch die Stadt.
„Für die, die unterwegs waren.“
Kapitel 1, Streichholz
Aus Irland
Was Nuala ihr mitgegeben hat
Stillwater Bay liegt an der Ostsee. Aber in Wiebkes Küche gelten seit einem Winter in Irland ein paar eigene Regeln. Vier Dinge, die man beim Lesen wissen darf, aber nicht muss.
HeiligabendKapitel 1
Die Kerze im Fenster
In Irland stellt man an Heiligabend eine Kerze ins Fenster – für alle, die unterwegs sind, und als Zeichen, dass Fremde willkommen sind. Anzünden darf sie traditionell das jüngste Mitglied der Familie. Bei Wiebke und Klaus ist das seit der Hochzeit Klaus.
SilvesterKapitel 16
Brot gegen die Tür
In der letzten Nacht des Jahres schlägt man in Irland ein Brot gegen Haustür und Wände. Das soll das Pech vertreiben und den Hunger aus dem Haus halten. Im Roman ist es Nualas Teebrot, dreimal geschlagen, zum ersten Mal zu zweit.
6. JanuarKapitel 27
Nollaig na mBan
Der sechste Januar heißt in Irland auch Nollaig na mBan, Weihnachten der Frauen. Nach den Feiertagen treffen sich die Frauen und lassen sich bewirten, während die Männer die Hausarbeit übernehmen – besonders in Cork und Kerry wird das bis heute gepflegt.
seit 1979Nuala
A stór
„A stór“ ist Irisch und heißt ungefähr „mein Schatz“. So nennt Nuala Wiebke seit ihrem ersten Winter in Irland, als Wiebke mit neunzehn in ihrem Laden stand – und so steht es auf fast jeder Rückseite.
Quellen zum historischen Hintergrund
The Candle in the Window (Kilkenny Observer, kilkennyobserver.ie/the-candle-in-the-window/).
The Irish New Year’s tradition that involves throwing bread at a door (Tasting Table, tastingtable.com).
Nollaig na mBan: the traditions and customs associated with Women’s Christmas (Irish Heritage News, irishheritagenews.ie).
Das Buch
Zwölf Nächte bis zu dir
Ein Winterroman über zweiundvierzig Jahre Liebe – achtundzwanzig Kapitel, Tag und Nacht, vom Heiligabend bis zum Dreikönigstag.
In sich abgeschlossen – kein Vorwissen nötig. Für alle, die zwischen den Jahren etwas Leises lesen möchten: keine Verliebungsgeschichte, sondern eine lange Ehe und die Frage, ob es für eine zweite Chance je zu spät ist.
Nora WestfieldNora Westfield schreibt Geschichten über Küstenstädte, Menschen, die zu lange geschwiegen haben, und die Art von Liebe, die man nicht kommen sieht. In Stillwater Bay, einem Städtchen an der Ostsee, spielen ihre Romane – im Sommer mit einem alten Geheimnis, im Winter mit Kerzenlicht in jedem Fenster. Wenn sie nicht schreibt, backt sie zu viel und hört dem Wind zu.
Der Advent davor
„Zwölf Nächte“ beginnt an dem Heiligabend, an dem „Vierundzwanzig Fenster“ endet: eine Straße, in der im Dezember jeden Abend um sechs ein Fenster angeht – und ein Haus am Ende der Klippenstraße, das am vierzehnten an der Reihe ist.
Muss ich „Vierundzwanzig Fenster“ oder die Stillwater-Bay-Reihe kennen?
Nein. „Zwölf Nächte bis zu dir“ ist in sich abgeschlossen. Es beginnt an dem Heiligabend, an dem „Vierundzwanzig Fenster“ endet, und man trifft Gesine, Ida und Marlene wieder – Vorwissen braucht es aber nicht.
Ist es ein Liebesroman?
Ja, aber kein Kennenlernen: Wiebke und Klaus sind seit zweiundvierzig Jahren verheiratet. Es ist ein warmherziger, leiser Roman über eine lange Liebe, eine Freundschaft über zwei Meere und den einen Satz, der nie gesagt wurde.
Ist das Buch schon erhältlich?
Ja, als eBook und als Taschenbuch.
Kann man das Buch zwischen den Jahren mitlesen?
Dafür ist es gebaut: Auf jeden Tag vom 24. Dezember bis zum 6. Januar folgt ein Kapitel für die Nacht. Wer am Heiligabend mit Kapitel 1 beginnt, öffnet die Umschläge in denselben Nächten wie Wiebke.
Wie funktionieren die Umschläge auf dieser Seite?
Jeder Umschlag auf dem Küchentisch steht für eine der zwölf Nächte – mit Datum, dem Geruch, mit dem das Kapitel beginnt, einer Zeile von Nuala und einer kurzen Notiz. Vom 25. Dezember bis zum 5. Januar öffnet sich jeden Abend der Umschlag der Nacht, die späteren zeigen bis dahin nur ihren Titel. Sonst sind alle zwölf offen. Der dreizehnte bleibt zu. Die Seite speichert nichts.
Was ist Nollaig na mBan?
So heißt in Irland der sechste Januar, das „Weihnachten der Frauen“: Die Frauen treffen sich und lassen sich bewirten, die Männer machen den Abwasch. Im Roman ist es der Tag, an dem Wiebke den dreizehnten Umschlag öffnen darf.