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Kleine Küstenstadt zur blauen Stunde: Hafen mit Fischerbooten, erleuchtete Giebelhäuser, eine Kirche mit grünem Kupferturm und ein weißer Leuchtturm auf der Klippe

Stillwater Bay · Die Welt der Romane

Stillwater Bay

Eine kleine Stadt an der Ostsee, gegründet 1889. Vier Frauen, vier Jahreszeiten – und Geheimnisse, die das Meer nicht für immer behalten kann.

„Man roch Stillwater Bay, bevor man es erreichte. Das war schon immer so gewesen.“

Der Sommer, der alles veränderte, Prolog

Eine Stadt, die schweigt

Hinter der letzten Abzweigung wird die Straße schmaler, die Kiefern rücken zusammen, und dann liegt es da: das Meer, grau und schwer und still. Stillwater Bay ist eine kleine Stadt an der Ostseeküste – ein Hafen, eine Hauptstraße, eine Kirche mit kupfernem Turm, eine Bäckerei mit grün-weißer Markise. Und am Ende der Klippe ein Leuchtturm, der nicht mehr brennt.

Jeder der vier Romane erzählt die Geschichte einer anderen Frau, die in diese Stadt kommt oder in ihr lebt – und eines Geheimnisses, das die Stadt lange für sich behalten hat. Jeder Band hat seine eigene Liebesgeschichte. Zusammen ergeben sie ein Bild der Stadt, das man erst am Ende ganz sieht.

Die Stadt

Ein Rundgang durch Stillwater Bay

Weißer Leuchtturm mit dunkler Laterne und kleinem Wärterhaus auf einer Klippe zur blauen Stunde

Der Leuchtturm

„Kein Licht. Diesmal kein Licht.“

Der Sommer, der alles veränderte, Kapitel 1

Drei Kilometer entfernt, am Ende der Klippe, steht er schwarz gegen den Nachthimmel. Eines Sommers war er dunkel, und Irene sagte nur: Die haben ihn abgestellt. Sein Wärter ist Noah Callahan – der Mann mit der Narbe über der Augenbraue, der mehr weiß, als er sagt.

Einsames weißes Holzhaus mit Veranda am Ende eines Klippenwegs, hohes Gras und Löwenzahn bis zu den Stufen

Irenes Haus

„Das Haus sah aus, als hätte es aufgehört, sich anzustrengen. Als hätte es verstanden, dass niemand mehr kam.“

Der Sommer, der alles veränderte, Prolog

Das letzte Haus an der Küstenstraße, wo der Schotter im Gras verschwindet. Hier hat Emma jeden Sommer ihrer Kindheit verbracht. Auf dem Fensterbrett liegen noch die sieben Muscheln, von groß nach klein.

Altes Backsteingebäude am Ende einer vereisten Mole im Winterlicht, Schnee auf dem Dach

Das Hafengebäude

„Und am Ende, dort wo die Mole einen leichten Bogen machte, das Gebäude.“

Was die Flut zurückbringt, Kapitel 1

Backstein aus der Zeit um 1900, am Ende der Mole. Clara soll es im Januar begutachten, drei Wochen lang. Aber der Grundriss stimmt nicht, die Wände sind zu dick – und hinter einer zugemauerten Tür liegt ein Raum, der auf keinem Plan steht.

Kleine Bäckerei mit grün-weiß gestreifter Markise, das Schaufenster leuchtet golden in der Nacht vor dem Morgen

Marlenes Bäckerei

„Marlenes Rillen. Ihre Rillen. Dieselben Hände in denselben Furchen.“

Was die Stadt weiß, Kapitel 1

An der Hauptstraße, unter der grün-weißen Markise. Um vier Uhr morgens brennt hier schon Licht. Sofie steht jeden Tag in der Backstube ihrer Mutter – Mehl und Sauerteig sind ihre erste Sprache.

Hafen im Hochsommer im goldenen Abendlicht, Fischerboote liegen still auf spiegelglattem Wasser

„Das Meer hinter dem Fenster lag flach und grau und träge, als hätte die Hitze ihm die Kraft genommen.“

Wenn Sommer enden, Kapitel 1

Vier Paare

Wer nach Stillwater Bay kommt

Jeder Band erzählt die Liebesgeschichte eines anderen Paares. Die Menschen der früheren Bände bleiben in der Stadt – man trifft sie in der Bäckerei, am Hafen, auf der Hauptstraße wieder.

1

Spätsommer

Der Sommer, der alles veränderte

Emma Hartmann32, kehrt nach Irenes Tod zurück

&

Noah Callahander schweigsame Leuchtturmwärter

2

Winter

Was die Flut zurückbringt

Clara Weidner34, Architektin aus Hamburg

&

Jonas KellerTischler, liest Holz wie Gesichter

3

Frühling

Was die Stadt weiß

Sofie Brauer28, Bäckerin

&

Filip NowakErmittler der Landespolizei

4

Sommer

Wenn Sommer enden

Lena BrandtInvestigativjournalistin

&

Tomasz Kowalskisucht sieben verschwundene Dinge

Vier Liebesgeschichten, ein Geheimnis: Was in Band 1 an einem Brief beginnt, findet in Band 4 sein Ende.

Stillwater Bay ist erfunden – eine Stadt, die man auf keiner Karte findet, aber nach dem ersten Kapitel wiedererkennt.

Was bleibt

Dinge, die nicht schweigen

In Stillwater Bay erzählen Gegenstände mehr als Menschen: ein Brief, ein alter Plan, eine Uhr, eine Wand voller Fragen.

Versiegelter Umschlag und kleine Holzschatulle mit Papieren auf einem Nachttisch, auf dem Fensterbrett sieben Muscheln

Der Brief und die Schatulle

„Vertrau dem Mann im Leuchtturm nicht.“

Sechs Wörter in Irenes zittriger Handschrift, auf der Rückseite eines Umschlags. Im Haus findet Emma dazu eine Schatulle – die Spuren einer Recherche, die jemand in der Stadt um jeden Preis verbergen will.

Vergilbter Bauplan auf einem Holztisch, dahinter eine Backsteinwand mit einer zugemauerten Tür

Der Grundriss

„Clara Weidner vertraute Papier. Papier log nicht.“

Auf dem Plan ist das Hafengebäude kleiner als in Wirklichkeit. Die Differenz steckt in den Wänden – und hinter einer Tür, die jemand zugemauert hat.

Backstube vor Tagesanbruch: ein Knettisch mit tiefen Rillen, Sauerteig und Mehl, dahinter eine alte Standuhr

Die Standuhr in der Backstube

„Man räumte Dinge von Toten nicht weg.“

Sie gehörte Marlenes Mutter und tickt in jede Stille hinein. Sofie hasst sie seit der fünften Klasse. Darunter der Knettisch, in dem dreißig Jahre Arbeit ihre Furchen hinterlassen haben.

Wand voller angehefteter Fotos, Zeitungsausschnitte und Karteikarten mit roten Fäden, davor ein Schreibtisch am offenen Fenster zum Meer

Lenas Wand

„Seit vier Monaten war sie ein Netz.“

Fotos, Zeitungsausschnitte, Karteikarten in einer Handschrift, die nur Lena lesen kann. Seit zwei Jahren recherchiert sie die Geschichte dieser Stadt. Jetzt will sie das Buch schreiben – bis Tomasz mit einer Liste von sieben verschwundenen Objekten auftaucht.

Vier Jahreszeiten

Ein Jahr am Meer

Jeder Band spielt in einer anderen Jahreszeit – und jedes Cover zeigt denselben Leuchtturm in einem anderen Licht.

Frau blickt von der Klippe auf einen leuchtenden Leuchtturm im violetten Dunst
Band 1Spätsommer
Emma kommt für ein paar Tage – und findet ein Geheimnis, das dreißig Jahre alt ist.
Frau steht im Sturm vor dem Leuchtturm, Blitz über dem aufgewühlten Meer
Band 2Winter
Eis im Hafen, Stille in den Straßen. Clara misst ein Gebäude, das mehr verbirgt, als es zeigt.
Frau blickt über die Bucht auf die erleuchtete Stadt und den Leuchtturm unter dunklen Wolken
Band 3Frühling
Der Teig geht, die Tage werden länger. Sofie muss wählen zwischen Loyalität und Wahrheit.
Frau vor dem Leuchtturm im glühenden Sonnenuntergang über dem Meer
Band 4Sommer
Der heißeste Sommer seit Jahrzehnten. Lena muss entscheiden, welche Geschichte sie erzählt.
Stilles Meer im violetten Morgendunst, Fischerboote am Steg und in der Ferne ein Leuchtturm

„Man räumte Dinge von Toten nicht weg.“

Was die Stadt weiß, Prolog

Die Bücher

Die Stillwater-Bay-Reihe

Vier Bände, vier Paare, eine Stadt. Am schönsten liest man sie in der Reihenfolge.

Für alle, die Kleinstadtromane am Meer lieben – mit leisen Gefühlen, viel Atmosphäre und einem Geheimnis, das das Meer nicht für immer behalten kann.

Nora Westfield

Nora WestfieldNora Westfields Geschichten spielen in Orten, die man sich merkt: Stillwater Bay ist eine Welt für sich – voller Wärme, unausgesprochener Gefühle und der leisen Hoffnung, dass es einen Neubeginn geben kann.

Fragen

Häufige Fragen

In welcher Reihenfolge lese ich Stillwater Bay?

In der Reihenfolge der Bände: Der Sommer, der alles veränderte, Was die Flut zurückbringt, Was die Stadt weiß, Wenn Sommer enden. Jede Liebesgeschichte ist in sich abgeschlossen, das Geheimnis der Stadt aber zieht sich durch alle vier Bücher – deshalb lohnt sich die Reihenfolge hier besonders.

Ist das Romance oder Krimi?

Beides, in dieser Gewichtung: eine Kleinstadt-Romance mit einem Geheimnis im Kern. Die Liebe steht im Vordergrund, die Spannung kommt aus dem, was die Stadt verschweigt.

Gibt es Stillwater Bay wirklich?

Nein. Die Stadt, ihr Leuchtturm und ihre Menschen sind erfunden – irgendwo an der Ostseeküste, in Mecklenburg.

Für wen sind die Bücher?

Für alle, die Kleinstadtromane mit Atmosphäre mögen, leise Liebesgeschichten und ein Geheimnis, das sich Seite für Seite öffnet. Der Verlag empfiehlt sie ab 16 Jahren.